LEE-Kurzinfo: Statement von renommierten Wissenschaftlern bestätigt positive Wirkung des EEG für Innovation und Klimaschutz

In der aktuellen Diskussion wird die Innovationswirkung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) kritisch hinterfragt. Die Debatte haben renommierte Wissenschaftler zum Anlass genommen, ihre Ergebnisse zur Umwelt- und Innovationswirkung des EEG zu bündeln.

Sie kommen zu dem Schluss, dass das EEG Innovationswirkung erzeugt und die Erneuerung der Energiesysteme unterstützt hat. Dies machen auch die folgenden relevanten Kriterien deutlich:

Patentzahlen: Bei den Erneuerbaren Energien zeige sich in den letzten Jahren eine starke, deutlich überproportionale Steigerung der Patentanmeldungen.

Leistungsfähigkeit: Im Bereich der Windkraft habe sich die durchschnittliche Leistung der Windanlagen zwischen dem Jahr 2000 und 2013 von 1100 kW auf 2600 kW mehr als verdoppelt.   

Kosten: In der Photovoltaik würden Anlagen heute nur noch rund ein Drittel gegenüber dem Preis von vor sieben Jahren kosten, während gleichzeitig die Effizienz gestiegen sei.

Finanzierung: Erst durch das EEG hätten neue Akteure (kleine Genossenschaften, private Hauseigentümer, Landwirte etc.) als Kapitalgeber gewonnen werden können. Die geringen Renditeanforderungen und der langfristige Anlagehorizont dieser Akteure hätten die Kosten der Energiewende deutlich reduzieren können.

Die Experten kommen außerdem zu dem Schluss, dass das EEG ebenfalls einen positiven Einfluss auf den Klimaschutz habe. Dies sei zum einen darauf zurückzuführen, dass die EU sowohl die Klimaschutzziele als auch die Ausbauziele für Erneuerbare Energien aufeinander abgestimmt habe und bisher keine Zielabweichung festgestellt werden konnte. Zum anderen tragen laut Autoren die EEG-bedingten Kostenreduktionen zu einem verstärkten Absatz regenerativer Technologien außerhalb Europas und damit zum globalen Klimaschutz bei.

Hier gelangen Sie zum Statement der Wissenschaftler: http://www.isi.fraunhofer.de/isi-de/service/presseinfos/2014/EFI-Expertenstatement.php

Quelle: Landesverband Erneuerbare Energien NRW e.V., 7.3.2014
www.lee-nrw.de