Tag: Energiewende

Gefahr für Bürgerenergieprojekte abgewendet

Bürgerenergieprojekte können aufatmen: Anders als zunächst vorgesehen werden sie keine zusätzlichen Auflagen nach dem neuen Kapitalmarktrecht erfüllen müssen. Gestern verabschiedete der Finanzausschuss des Bundestages den Entwurf zum sogenannten AIFM-Umsetzungsgesetz, das private Anleger besser schützen soll. Bürgergenossenschaften werden in dem Gesetzentwurf nun als risikoarme Projekte eingestuft, wenn ein Mindestertrag zum Beispiel über das Erneuerbare-Energien-Gesetz, über Direktvermarktung oder Selbstverbrauch gewährleistet ist. Einen Mindestanlagebetrag von 20.000 Euro soll es nicht mehr geben. Die Erleichterung soll auch gelten, wenn etwa Stadtwerke noch an einem Windpark beteiligt sind.

“In den Beratungen zum AIFM-Umsetzungsgesetz haben wir großen Schaden für Bürgerenergieprojekte verhindert”, erklärten der zuständige Berichterstatter im Ausschuss, Thomas Gambke von den Grünen und sein Parteikollege Hans-Josef Fell, Sprecher für Energiepolitik. “Der Entwurf des Kapitalanlagegesetzbuches hätte das Aus für die bürgernahe Finanzierung der Energiewende bedeutet.” Laut dem ursprünglich von Schwarz-Gelb vorgelegten Entwurf sollten die Anforderungen für große, international tätige Institute auch für regionale Beteiligungsprojekte gelten.

Drei Viertel der Deutschen wollen sich privat für die Energiewende engagieren

Befragung zum Auftakt der bundesweiten Woche der Sonne belegt positive Einstellung zur Energiewende und hohe Investitionsbereitschaft für Solarenergie und Holzpellets / Umweltschutz ist wichtigstes Argument für die Energiewende

Die Selbstversorgung mit Solarstrom, Solarwärme und Pellets bietet Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, die Energiewende schon jetzt in den eigenen vier Wänden umzusetzen. Dass das von einem Großteil der deutschen Bevölkerung gewollt ist, unterstreicht eine Befragung von infratest/dimap, die der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) heute gemeinsam mit dem Deutschen Energieholz- und Pellet-Verband e.V. (DEPV) anlässlich des Auftakts zur bundesweiten „Woche der Sonne“ (26. April bis 5. Mai) in Berlin vorstellte. Trotz der aktuellen Debatte um die Kosten der Energiewende halten 73 Prozent der Befragten den Umweltschutz weiterhin für das wichtigste oder zweitwichtigste Kriterium bei politischen Entscheidungen zur Energiepolitik.

27 Jahre nach Tschernobyl und zwei Jahre nach Fukushima ist der Wunsch der Deutschen nach einer schnellen und konsequenten Energiewende ungebrochen. Zwar werden schon 13 Prozent des gesamten Energieverbrauchs und 23 Prozent des deutschen Stromverbrauchs mit Erneuerbaren Energien abgedeckt, dieser Anteil soll aber nach Ansicht der Bürger schnell gesteigert werden, wie die infratest/dimap-Umfrage „Einstellungen zur Energiewende und Investitionsbereitschaft in Erneuerbare Energien“ belegt. Mehr als jedem Zweiten der Befragten verläuft die Umsetzung der Energiewende bisher zu langsam.

Technisch ist schon weitaus mehr möglich. Mit Solarstrom, Solarwärme und Holzpellets können Haushalte bereits heute einen erheblichen Teil ihres Energieverbrauchs selbst produzieren und die Energiewende umsetzen. Wie die Befragung zeigt, wollen sich 76 Prozent der Deutschen selbst für die Energiewende engagieren, bei den Hausbesitzern sind es sogar 81 Prozent. Davon könnten sich 60 Prozent vorstellen, selbst eine Solaranlage auf dem Dach des von ihm bewohnten Ein- oder Mehrfamilienhauses zu errichten. Mehr als jeder Dritte würde einen mit Holzpellets betriebenen Heizkessel installieren.

Erneuerbare Energien sind mehr als die Strompreisdebatte

Gut zwei Jahre nach den tragischen Ereignisse in Japan, die zum endgültigen Ausstieg aus der Atomenergie in Deutschland geführt haben, ist aus der ursprünglichen Aufbruchsstimmung für die„Energiewende“ ist ein eisiger Gegenwind für die erneuerbaren Energien geworden.

Die Kritiker der Energiewende wiederholen dabei gebetsmühlenartig das immer wieder gleiche Argument: zu teuer! Die vermeintlich nur durch den Ausbau erneuerbarer Energien gestiegenen Strompreise verschärften die soziale Schieflage und gefährdeten die Wettbewerbsfähigkeit des Industriestandortes, heißt es. Mit einer Kampagne will der Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE) darauf aufmerksam machen, dass die erneuerbaren Energien ein volkswirtschaftlicher Gewinn sind.

Durch erneuerbare Energien konnten nach´Berechnungen des Bundesumweltministeriums im Jahr 2011 fossile Energieimporte im Umfang von 7,1 Milliarden Euro vermieden werden. Eine 2 MW Windenergieanlage generiert über 20 Jahre Laufzeit kommunale Wertschöpfung in der Höhe von rund 2,830 Millionen Euro. Deutschlandweit wurden 2011 rund 7,5 Milliarden Euro kommunale Wertschöpfung durch erneuerbare Energien generiert.

Energiewende „made in Germany“: Beiträge der deutschen Industrie für eine sichere Stromversorgung

Die deutsche Industrie nimmt eine Spitzenstellung bei Technologien ein, mit denen das Stromsystem stabilisiert und optimiert werden kann. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie im Auftrag des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE) und der HANNOVER MESSE. „Deutsche Unternehmen sind nicht nur Weltmarktführer beim Bau regenerativer Kraftwerke, sondern auch bei Technologien, mit denen die steigenden Anteile Erneuerbarer Energien in unserem Energiemix ausgeglichen werden können“, erklärt BEE-Geschäftsführer Dr. Hermann Falk. Dazu gehörten neben Pumpen-, Turbinen- und Generatorenherstellern vor allem Unternehmen, die intelligente Steuerungs- und Speichertechnologien entwickeln.

„Aus der Technologieführerschaft in diesem Bereich ergeben sich schon jetzt erhebliche Exportpotenziale, die noch weiter wachsen werden“, fasst Hubertus von Monschaw, Abteilungsleiter für Energiethemen bei der HANNOVER MESSE, die Ergebnisse der Studie zusammen.

Der Studie des Büros für Energiewirtschaft und technische Planung GmbH (BET Aachen) zufolge stehen in Deutschland genügend Technologien und Handlungsoptionen zur Verfügung, um auch hohe Anteile wetterabhängig einspeisender Erneuerbarer Energien auszugleichen und damit das Stromsystem stabil zu halten – vom Lastmanagement über bedarfsgerecht stromerzeugende Biomasseanlagen bis hin zur verstärkten Nutzung von Speichern.

„Von großer Bedeutung für den Ausgleich von Wind- und Solarkraftwerken sind Biomasseanlagen, da sie zeitlich flexibel Strom erzeugen können. Hierzulande gibt es rund 180 Hersteller und Planer solcher Anlagen und es gibt im Ausland kaum eine Biogasanlage, in der keine deutsche Technik eingesetzt wird“, sagt Hermann Falk.

Altmaier ausgebremst!

UPDATE: Beim Energiegipfel in Berlin haben sich Bund und Länder nicht auf eine Strompreisbremse einigen können. "Die handwerklich desaströsen Vorschläge des Bundesumweltministers wurden zu Recht gestoppt. Die vorgeschlagene Strompreisbremse war ein Versuch von Peter Altmaier, sich auf Kosten der Energiewende im Wahlkampf zu profilieren", kommentiert Niklas Schinerl, Energieexperte von Greenpeace.

"Wer aus Wahlkampftaktik die Energiewende gefährdet, hat das Amt des Umweltministers falsch verstanden", kritisiert Schinerl. "Bereits jetzt haben diese Vorschläge zu Verunsicherung und höheren Kosten der Energiewende geführt. Dieses Nicht-Ergebnis des Energiegipfels ist eine gute Nachricht für all die, denen die Energiewende am Herzen liegt."

Jetzt eröffnet sich die Chance, zu einer sachlichen Debatte zurückzukehren, Schnellschüsse zu vermeiden und eine fachlich solide Reform des Erneuerbare Energien-Gesetzes für die nächste Legislaturperiode vorzubereiten.

LEE NRW fordert von Ministerpräsidentin Kraft: Energiewende in NRW nicht verraten – deshalb morgen klares Nein zur Strompreisbremse à la Altmaier und Rösler

+++ Intention das EEG in puncto Kosteneffizienz zu überarbeiten zwar richtig, aber konkrete Ausgestaltung durch Bundesumwelt- und Bundeswirtschaftsminister absolut unverhältnismäßig +++ Bei Durchsetzung dieser „Wendebremse“ wird Atomausstieg perspektivisch mit klimaschädlichem „Kohle-Comeback“ bezahlt +++ Verband macht selbst effektivere Einsparvorschläge und benennt „rote Linie“ für Energiegipfel am 21. März 2013 im Kanzleramt +++

Anlässlich des morgigen Bund-Länder-Gipfels im Kanzleramt fordert der Landesverband Erneuerbare Energien NRW (LEE) von der nordrhein-westfälischen Ministerpräsidentin Hannelore Kraft, die Interessen der Energiewende in NRW nicht zu verraten und den ursprünglichen Kürzungsplänen der Strompreisbremse entschieden entgegenzutreten. „Im Sinne einer erfolgreichen Energiewende in NRW appelliere ich eindringlich an Frau Kraft, morgen in der Runde bei der Bundeskanzlerin keine faulen Kompromisse einzugehen, sondern sich klar und deutlich gegen die Pläne der Minister Altmaier und Rösler zu stellen. Gerade vor dem Hintergrund der mittlerweile gesetzlich fixierten Klimaschutzziele in NRW und den gleichzeitig immer noch hohen Versorgungsanteilen aus Braun- und Steinkohlekraftwerken, ist Nordrhein-Westfalen in besonderer Weise auf den weiteren Ausbau Erneuerbarer Energien angewiesen. Die so genannte „Strompreisbremse“ würde diesen Ausbau in weiten Teilen zum Erliegen bringen und auf den Atomausstieg perspektivisch ein klimaschädliches „Kohle-Comeback“ folgen“, so der Vorsitzende des LEE, Andreas Düser.

Dabei stößt beim LEE-Vorsitzenden nicht die grundsätzliche Intention, das EEG in puncto Kosteneffizienz zu überarbeiten, sondern vor allem die falsche und unverhältnismäßige Ausgestaltung der Kürzungspläne auf Ablehnung. So würde beispielsweise mit der vorgesehenen pauschalen Vergütungssenkung bei der Windenergie an Land der Ausbau dieses kostengünstigsten regenerativen Energieträgers in weiten Teilen Mittel- und Süddeutschlands und gerade auch in NRW massiv ausgebremst. Im Gegensatz dazu könnte man mit einer Vergütungsspreizung, die nach den jeweiligen Windverhältnissen am Standort differenziert, zu höheren Einsparungen kommen. Zugleich würde so eine stabile Grundlage für einen breit verteilten versorgungssichereren Ausbau der Windenergie im gesamten Bundesgebiet gelegt. Während die Bundesregierung ein solches Szenario aber für eigens kalkulierte Einsparungen von rund 40 Millionen Euro jährlich einfach verwerfe, werde das Kosten-Abenteuer „Offshore-Windenergie“ dagegen mit volkswirtschaftlichen Mehrkosten von
2 Milliarden Euro pro Jahr intensiv weiter vorangetrieben.

„Wenn man die Kürzungspläne der Minister Altmaier und Rösler betrachtet, tragen sie die klare Motivation, das Vertrauen der Regenerativbranche zu erschüttern und den dezentralen Ausbau Erneuerbarer Energien zu stoppen. Hier geht es nicht um Einsparungen, sondern um ein möglichst langes Verzögern der Energiewende. Frau Kraft darf dies im Hinblick auf die Zukunftsfähigkeit des Energie- und Industriestandorts Nordrhein-Westfalens nicht mittragen“, so Düser. In diesem Sinne definiert der Verband abschließend noch einmal zentrale Punkte, die bei der morgigen Verhandlung aus NRW-Sicht als „rote Linie“ gelten sollten:

Bundesregierung verspielt das Vertrauen von Bürgern und Investoren

Zu den laufenden Bund-Länder-Verhandlungen über Änderungen beim Erneuerbare-Energie-Gesetz (EEG) erklärt Dr. Hermann Falk, Geschäftsführer des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE): „Unter der Bezeichnung ‚Strompreisbremse‘ plant die Bundesregierung Eingriffe in den Bestand von Erneuerbare-Energien-Anlagen. So etwas war in Deutschland bislang unvorstellbar. Das Vertrauen von deutschen und ausländischen Investoren in unsere Rechtssicherheit hierzulande ist stark angegriffen.“

Bund und Länder verhandeln derzeit über rückwirkende Kürzungen von gesetzlich zugesagten Vergütungen für den Strom aus Biogas-Anlagen (Gülle- und Nawaro-Bonus). Diskutiert wird auch ein weitgehender Verzicht auf Anlagenvergütungen während der ersten fünf Monate nach Inbetriebnahme eines regenerativen Kraftwerks. „Die Bundesregierung ignoriert bei diesem Vorschlag, dass die Anlagenbetreiber während dieser Zeit genauso ihre Kredite tilgen und auch Agrarrohstoffe zum Betrieb der Anlagen einkaufen müssen“, kritisiert Falk das geplante Vorhaben.

Erneuerbaren-Branche startet bundesweite Initiative „Erneuerbare Energiewende Jetzt!“

Die Branche der Erneuerbaren startet heute in Berlin eine bundesweite Initiative für die entschlossene Fortsetzung der Energiewende. Unter dem Titel „Erneuerbare Energiewende Jetzt!“ will der Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE) gemeinsam mit seinen Mitgliedsverbänden und -unternehmen im Jahr der Bundestagswahl ins Bewusstsein rufen, dass der Umstieg auf Erneuerbare Energien einen großen Gewinn für die Gesellschaft bedeutet – ökonomisch, ökologisch und
in Sachen Teilhabe. „Die Energiewende muss deshalb ungebremst weitergehen. Und zwar jetzt!“, erklärt Dr. Hermann Falk, Geschäftsführer des BEE.

Zum Auftakt weist die Initiative in einer Serie von Großflächenplakaten in Berlin auf die hohen Folgekosten der fossil-atomaren Energieerzeugung hin. Auf der Abbildung eines Kohlekraft­werks ist zu lesen ‚Das kostet mehr als Sie bezahlen‘, ein Bild von einem unterirdischen Atommülllager ist mit dem Spruch versehen ‚Was das noch kostet, wollen Sie nicht wissen‘. Die Botschaft der Initiative dazu lautet: ‚Keine verstecken Kosten: Erneuerbare Energien‘. Denn letztere erzeugen bei der Energiebereitstellung keine Treibhausgase und keine gefährlichen Abfallstoffe, die zu unkalkulierbaren Belastungen über Generationen werden.

Solarenergie für Energiewende unverzichtbar – Branche positioniert sich im Wahljahr

Energiewende nur mit Solarstrom und Solarwärme realisierbar / Bundesverband Solarwirtschaft unterbreitet Vorschläge für nächste Legislaturperiode

Der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. hat Vorschläge für die Gestaltung der energiepolitischen Rahmenbedingungen in der nächsten Legislaturperiode erarbeitet und diese am Rande des diesjährigen Solarenergie-Symposiums im oberfränkischen Kloster Banz der Fachöffentlichkeit präsentiert. “Die Energiewende muss parteiübergreifend getragen und konsequent verfolgt werden. Solarenergie fällt bei der Energiewende in der Strom- und Wärmeerzeugung eine Schlüsselrolle zu. Mit ihren Ausbau-Erfolgen hat sich Solarenergie in den vergangenen Jahren zu einem der wichtigsten Treiber der Energiewende entwickelt”, erklärte Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW-Solar) heute in Bad Staffelstein.

Das Ziel der Energiewende ist die vollständige Umstellung der Energieversorgung auf Erneuerbare Energien. Experten sind sich einig: Solarstrom und Solarwärme werden tragende Säulen sein, die maßgeblich zum Gelingen des Generationenprojektes beitragen. Branchenziel ist es, mit Hilfe der Photovoltaik bis 2020 zu mindestens 10 Prozent (70 Gigawatt) und bis 2030 mindestens 20 Prozent des deutschen Strombedarfs zu decken. “Wir haben der Politik Vorschläge unterbreitet, wie diese Ziele zuverlässig und kosteneffizient zu erreichen sind”, so Körnig.

So fordert der BSW-Solar, zeitnah den fehlerhaften Umlagemechanismus des Erneuerbare-Energien-Gesetzes zu korrigieren. Derzeit senken Erneuerbare Energien nachweislich die Preise an der Strombörse. Die Kostenersparnis in Höhe von rund vier Milliarden Euro kommt jedoch nicht bei den Bürgern an, sondern wird ihnen über die EEG-Umlage weiter in Rechnung gestellt. Hier herrsche dringender Handlungsbedarf, auch um die Kostendiskussion wieder zu versachlichen. Ein weiteres Handlungsfeld sind die Rahmenbedingungen auf dem Strommarkt, die an die Erneuerbaren Energien angepasst werden müssen.

Demonstrationen am 2. Fukushima-Jahrestag

Zwei Jahre nach dem Super-GAU in Fukushima dauert die atomare Katastrophe weiterhin an, noch immer leiden Zehntausende unter den Folgen des Unglücks, können keinen “Alltag” leben.

Auch in Deutschland ist klar: Keines der AKW ist sicher, dennoch sollen sie bis 2022 laufen. Die Uranfabriken in Gronau und Lingen exportieren weiter atomaren Brennstoff in die ganze Welt – unbefristet. Die Atommüllfrage ist weiter ungelöst. Und die Energiewende wird von der Bundesregierung blockiert.

Am Samstag, den 9. März 2013, gehen wir deshalb an den AKW Grohnde (Niedersachsen), Gundremmingen (Bayern), Neckarwestheim (Baden-Württemberg) sowie an der Uranfabrik Gronau (NRW) auf die Straße. Wir fordern die Bundes- und Landesregierungen auf: Alle Atomanlagen abschalten! Für eine konsequente Energiewende – dezentral und in BürgerInnenhand!

Vorschläge von Altmaier und Rösler zielen auf regierungsamtlich verfügten Winterschlaf für die Energiewende

Zu den heute veröffentlichten Vorschlägen von Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) und Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) zur Strompreisdiskussion und den Versuchen der Bundesregierung, die EU-Effizienzrichtlinie zu unterlaufen, erklärt der Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe e. V. (DUH), Michael Spielmann:

Es wird von Woche zu Woche deutlicher, dass sich die Bundesregierung entschlossen hat, die eigenen Beschlüsse zur Energiewende aus den Jahren 2010 und 2011 zu revidieren. Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) lässt schon seit dem Herbst 2011 keinen Zweifel daran, dass er die Energiewende, für die er selbst die Hand gehoben hat und die er immer noch im Munde führt, in Wirklichkeit bekämpft. Praktisch alle seine Initiativen haben eines gemeinsam: Sie zielen auf die Bekämpfung der Dynamik der Energiewende, die Schwächung der deutschen Erneuerbare-Energien-Branche und eine Stützung der traditionellen Wirtschaft, die ihrerseits die Energiewende und den Atomausstieg offen bekämpft. Der heute bekannt gewordene Versuch der Bundesregierung, sich LKW-Maut, Stromsteuer und EEG-Erfolge bei der EU auf die nationalen Energie-Einsparziele anrechnen zu lassen, passt genau in dieses Muster. Im Ergebnis verfolgt Wirtschaftsminister Rösler ein Anti-Modernisierungsprogramm der deutschen Volkswirtschaft. Dass Peter Altmaier (CDU) diesen Weg nun nicht mehr nur mitgeht, sondern sich an die Spitze der Energiewende-Bremser stellt und dafür die Fachleute im eigenen Haus im Abseits stehen lässt, zählt zu den größten umweltpolitischen Enttäuschungen seit der Gründung des Bundesumweltministeriums nach der Reaktor-Katastrophe von Tschernobyl

NABU: Debatte um Strompreis-Bremse ist Wahlkampf-Taktiererei

Tschimpke: Neue Spielregeln im EEG und im Strommarkt erforderlich

Berlin – Anlässlich der heutigen Bund-Länder-Gespräche zu den Vorschlägen von Bundesumweltminister Peter Altmaier für eine Strompreis-Bremse kritisiert der NABU, dass die politische Debatte um das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) derzeit vor allem von Wahlkampf-Taktiererei statt von zielführenden Lösungen bestimmt wird. „Würde die Strompreis-Bremse wie vorgeschlagen umgesetzt, liefe sie auf einen faktischen Ausbaustopp für erneuerbare Energien hinaus. Das kann nicht das Ziel sein. Deshalb müssen vor allem die Vermarktungsregeln von EEG-Strom an der Börse und der Strommarkt insgesamt reformiert werden“, forderte NABU-Präsident Olaf Tschimpke.

Um kurzfristige Korrekturen noch vor der Bundestagswahl umzusetzen, ist aus NABU-Sicht ein überparteilicher Konsens erforderlich. Dabei gibt es derzeit nur wenige Stellschrauben für die Politik, um zugleich verlässliche Rahmenbedingungen für Stromkunden einerseits und Investitionen in die Energiewende andererseits zu gewährleisten. „Ein überparteilicher Konsens vor der Bundestagswahl könnte zum Beispiel so aussehen: Die Ausnahmeregelungen im EEG für die Industrie und die Eigenerzeugung von Strom würden zurückgefahren, die Entschädigungen bei Netzengpässen, zum Beispiel für Windkraftanlagen, würden gekappt und die Vergütungen für windreiche Standorte gesenkt“, so Tschimpke. Zusätzlich könne die Stromsteuer moderat gesenkt werden, um die Mehreinnahmen des Bundes durch den Anstieg der EEG-Umlage an die privaten Verbraucher zurückzugegeben.

LEE NRW: Energiewende kosteneffizient steuern statt bremsen!

Landesverband Erneuerbare Energien NRW (LEE NRW) fordert anlässlich der heutigen Windenergie-Dialogveranstaltung mit Bundesumweltminister Peter Altmaier kosteneffiziente Gestaltung der Energiewende. Hierzu macht der Verband selbst Vorschläge zur deutlichen Kostensenkung beim weiteren Windenergieausbau.

Kritik an Altmaiers Strompreisbremse

Die Angst geht um, dass die Strompreise wegen steigender EEG-Umlage in die Höhe schießen. Doch die Vorschläge von Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) zur Strompreisbremse gefährden die Energiewende anstatt sie voran zu treiben. Greenpeace schlägt deshalb andere Maßnahmen vor, um die Ökostromkosten nachhaltig zu senken und die Dynamik beim Ausbau von Wind und Sonne nicht abzuwürgen.

Peter Altmaier möchte die EEG-Umlage für zwei Jahre einfrieren. Finanziert werden soll das durch vier Maßnahmen: Erstens durch in ihrer Wirkung unkalkulierbare Einschnitte für den Bau von EEG-Neuanlagen sowie zweitens eine rechtlich fragwürdige nachträgliche Absenkung der Vergütung von bestehenden Windkraft- und Solaranlagen. Einzig Altmaier`s Vorschläge für eine stärkere Beteiligung der Industrie an den Ökostromkosten einschliesslich der Begrenzung von Privilegien bei der Eigenstromerzeugung bewertet Greenpeace als Schritte in die richtige Richtung.

Bundesverband Solarwirtschaft zum Vorschlag einer Strompreis-Sicherung von Bundesumweltminister Altmaier

Der Bundesverband Solarwirtschaft erklärt zum heute von Bundesumweltminister Peter Altmaier vorgestellten Vorschlag einer Strompreis-Sicherung:

Diese Initiative ist weder mehrheitsfähig noch praktikabel. Wer die Energiekosten begrenzen möchte, darf nicht die Energiewende ausbremsen, sondern muss einen schnellen Umstieg auf Erneuerbare Energien sicherstellen.
Altmaiers Vorstoß reduziert hingegen die Planbarkeit und Verlässlichkeit für Investitionen in die Energiewende und greift massiv in den Bestands- und Vertrauensschutz ein.

Die Investition in Erneuerbare Energien zahlen sich aus, zum Nulltarif sind sie aber nicht zu haben. Wer die Investitionen jetzt einfriert, wird die Energiewende deutlich drosseln.

Anstatt die Schlupflöcher bei der Finanzierung der Energiewende zu schließen, sollen mit dem vorgeschlagenen „Energie-Soli“ ausgerechnet die Treiber der Energiewende, Millionen Betreiber von Solar-, Wind- und Bioenergien-Anlagen, im Nachhinein zur Kasse gebeten werden. Dies ist absurd und zudem juristisch fragwürdig.

Außerdem wäre dies das gänzlich falsche Signal für Neuinvestoren, die zusätzlich durch das geplante Einfrieren der EEG-Umlage verunsichert werden. Bürger, die die Energiewende selbst in die Hand nehmen, in dem sie den auf ihrem Dach erzeugten, sauberen Strom selbst verbrauchen, dürfen dafür nicht bestraft werden.

Anstatt die Betreiber von Solar- und Windanlagen zur Kasse zu bitten, müsste die Finanzierung der Energiewende endlich wieder auf breitere Schultern verlagert werden. So müsste die industrielle Eigenstromerzeugung auf der Basis fossiler Energien, der die Umwelt belastet, stärker bei der Finanzierung der Energiewende eingebunden werden. Gleichzeitig muss das Industrieprivileg begrenzt werden, über das erhebliche Lasten von der Industrie auf die Bürger verlagert wurden. Die Befreiung von der EEG-Umlage muss zukünftig auf diejenigen Unternehmen begrenzt bleiben, die tatsächlich im internationalen Wettbewerb stehen.

Altmaiers Vorstoß reduziert Planbarkeit und Verlässlichkeit für Investitionen in die Energiewende, ohne die wahren Probleme des Energiemarkts zu lösen. Zum Beispiel das Paradox, dass mehr regenerativ erzeugter Strom aufgrund des höheren Angebots zwar den Preis auf dem Strommarkt senkt, der niedrigere Börsenpreis jedoch zu einer höheren Umlage für Erneuerbare-Energien führt und damit zu höheren Strompreisen für Kunden – dieser Systemfehler wird nicht angegangen.

Erneuerbare Energien dürfen nicht abgewürgt werden.

Altmaier darf Strompreisdebatte nicht zur Aushöhlung des EEG missbrauchen

Berlin: “Wenn Bundesumweltminister Altmaier den Missstand beseitigen will, dass stromintensive Unternehmen bei der EEG-Umlage die Biege machen, dann hat er unsere volle Unterstützung. Seine Vorschläge zum Abwürgen der Energiewende hingegen werden auf unseren entschiedenen Widerstand treffen. Eine Aushöhlung des erfolgreichen Erneuerbare-Energien-Gesetzes darf es nicht geben”, sagte der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger zu den heute von Peter Altmaier vorgelegten Vorschlägen zur Umverteilung der Kosten für den Ausbau der Erneuerbaren Energien.

Weiger forderte Altmaier auf, die in seinen Vorschlägen faktisch enthaltene Deckelung des Ausbaus der erneuerbaren Energien zurückzunehmen. Zwar müsse die Förderung für erneuerbare Energien überprüft werden, erhalten werden müsse jedoch deren Ausbaudynamik. “Wer die Investitionssicherheit in der Erneuerbare-Energien-Branche

Albers: Verantwortliche müssen sich nötige Zeit nehmen

„Nach einer sehr emotionalen Debatte über die Energiewende im vergangenen Herbst, diskutieren wir heute wieder sachlicher und mit mehr Nachhaltigkeit. Dazu hat auch der Bundesumweltminister wichtige Impulse geliefert,“ betonte BWE-Präsident Hermann Albers heute auf der Handelsblatt Jahrestagung Energiewirtschaft.

Albers forderte die verantwortlichen Akteure auf, sich bei der Weiterentwicklung des EEG die nötige Zeit zu nehmen. Eine reine Kostendebatte würde viel zu kurz greifen. Vielmehr müsse man über eine Weiterentwicklung des EEG hin zu einem EEG 2.0 reden. Bei der öffentlichen Debatte ginge es zentral um eine Systemtransformation.

Der BWE-Präsident geht davon aus, dass in diesem Jahr eine Reihe von Studien dazu aus ganz verschiedenen Perspektiven fertigstellt würden, deren Ergebnisse die Politik unbedingt berücksichtigen müsse. Hinsichtlich des Netzausbaus schätzte Albers die Entwicklungen der letzten Monate zwar positiv ein. Nach wie vor würde man aber in diesem Bereich hinterhinken. „Die Bundesregierung muss alle Möglichkeiten nutzen, den Netzausbau schleunigst voranzutreiben. Dazu haben wir eine Reihe an Vorschlägen gemacht, etwa der ausschließliche Einsatz von Erdkabeln im 110kV-Bereich, die Schaffung von Bürger- und Einspeisenetzen sowie eine verstärkte Ertüchtigung vorhandener Trassen durch Hochtemperaturleiterseile“, so Albers.

Bundesumweltminister Altmaier will an Einspeisevorrang für Erneuerbare Energien festhalten

Auf dem gestrigen Neujahrsempfang des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE) erklärte Bundesumweltminister Peter Altmaier in seiner Gastrede, dass er die Energiewende zu einem Erfolgsprojekt machen wolle, mit dem sich die Menschen im Land identifizieren können. Der Erfolg werde dann auch international ausstrahlen und Deutschlands Standortvorteil in der Weltwirtschaft langfristig absichern. Altmaier betonte außerdem, dass es kein wirksameres Instrument zur CO2-Einsparung gebe als den Ausbau Erneuerbarer Energien.

Zur Diskussion um die Reform des EEG sagte Altmaier, er wolle am Vorrang für Strom aus Erneuerbaren Energien festhalten. Wie das Gesetz insgesamt geändert werde, müsse aber noch diskutiert werden. Der Minister plädierte dafür, Entscheidungen möglichst im parteiübergreifenden Konsens zu finden, um der Energiebranche die notwendige Planungssicherheit zu geben.

Führendes Branchentreffen der europäischen Energie- und Wasserwirtschaft erstmals mit über 600 Ausstellern

Hochkarätig besetzter Kongress begleitet die internationale Leitmesse

Die 13. E-world energy & water findet vom 5. bis 7. Februar in der Messe Essen statt. Als Impulsgeber der Branche rückt die europäische Leitmesse aktuelle Themen der Energie- und Wasserwirtschaft in den Mittelpunkt. Über 600 Aussteller aus 20 Nationen präsentieren ihre Dienstleistungen und Produkte aus den Bereichen Stromwirtschaft, Gaswirtschaft, Wasserwirtschaft, Energietechnik und Energieeffizienz. Erstmals mit dabei sind u. a. Gazprom Energy, Total Energie Gas und GE Energy Germany. Erwartet werden wieder mehr als 20.000 Fachbesucher. Experten und Entscheider informieren und diskutieren im begleitenden Kongress. Der etablierte Branchentreffpunkt steht dabei weiter fest auf Wachstumskurs. Und erstmals belegt der zukunftsträchtige Geschäftsbereich „smart energy“ eine eigene Messehalle.

Kongress begleitet E-world energy & water 2013

Ein dreitägiger Kongress begleitet auch 2013 die E-world energy & water. In über 20 Konferenzen und Seminaren liefern renommierte Experten Antworten auf aktuelle und marktnahe Fragestellungen der Energiewirtschaft. In diesem Jahr bildet die Betrachtung der Rolle von Kommunen in der Energiewende den Schwerpunkt. Dem Thema vernetzte Sicherheit im Bereich kritischer Infrastrukturen der Energie- und Wasserwirtschaft ist erstmals eine eigene Konferenz gewidmet. Ein Highlight zum Auftakt ist das in Zusammenarbeit mit der Süddeutschen Zeitung am Vortag der Messe stattfindende „Führungstreffen Energie“: Europäische Perspektiven der Energiewelt von morgen stehen hier im Fokus. Hierzu wird u. a. auch Bundesumweltminister Peter Altmaier erwartet.

Zubau bei Solarstrom erreicht Niveau der Vorjahre

Zum Photovoltaik-Zubau von rund 7,6 Gigawattpeak Leistung in 2012 erklärt der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar):

Im Jahr 2012 wurden nach Angaben des Bundesumweltministeriums Solarstromanlagen mit einer Spitzenleistung von rund 7,6 Gigawatt in Deutschland neu installiert. Damit wurde das Niveau der beiden Vorjahre erreicht. Der Ausbau der Solarenergie war auch 2012 einer der wichtigsten Pfeiler der Energiewende in Deutschland. Immer mehr Menschen nehmen die Energiewende mit Hilfe der Solarenergie selbst in die Hand.

Rekordjahr 2012: Deutschland erzeugt Solarstrom für 8 Millionen Haushalte

Bürger produzieren 2012 mit 1,3 Mio. Photovoltaik-Anlagen in Deutschland 28 Milliarden Kilowattstunden Strom / Zuwachs gegenüber Vorjahr um 45 Prozent / Trend 2013: Stromspeicher fürs Eigenheim und fürs Gewerbe

Deutschland setzt weiterhin Maßstäbe bei der Solarstrom-Erzeugung und treibt damit die Energiewende voran: Die rund 1,3 Millionen Solarstromanlagen in Deutschland deckten 2012 nach Informationen des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW-Solar) rechnerisch den Jahresstrom-verbrauch von acht Millionen Haushalten – ein Plus gegenüber dem Vorjahr von etwa 45 Prozent.

“Deutschland erntet jetzt die Früchte seiner Anstrengungen bei der Solartechnik. Ihr Anteil an der Stromversorgung hat sich in nur drei Jahren vervierfacht. Gleichzeitig hat sich der Preis neuer Solarstromanlagen halbiert”, erläutert Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft.

Für 2013 sieht der Branchenverband neue Trends auf die Solartechnik zukommen: “Wir erwarten den verstärkten Einsatz von Batteriespeichern und modernen Energiemanagementsystemen. Solarstrom selbst zu erzeugen und selbst zu nutzen wird immer attraktiver. Der absolute Trend 2013 ist der eigene Stromspeicher, mit dem sich Solarenergie zeitversetzt nutzen und die Abhängigkeit vom Stromversorger weiter reduzieren lässt. Erfreulicher Nebeneffekt für die Energiewende: Dadurch ist weniger Netzausbau erforderlich”, so Körnig.

Strom kann in Deutschland inzwischen deutlich günstiger aus der eigenen Solarstromanlage erzeugt, als vom Stromversorger bezogen werden. Mit inzwischen erreichten Erzeugungskosten von nur noch 15-18 Cent je Kilowattstunde wird der Eigenverbrauch von Solarstrom vom eigenen Dach für immer mehr Privathaushalte und Gewerbebetriebe auch wirtschaftlich attraktiv. Zum Vergleich: Die Stromtarife für Bürger liegen inzwischen bei rund 25 Cent je Kilowattstunde und dürften weiter steigen.

Der BSW-Solar e.V. sieht einen weiteren erfreulichen Trend: Vielen Bürgern geht die Energiewende zu langsam. Sie nehmen diese mit der Installation einer Solaranlage bzw. über eine Beteiligung an einer Energiegenossenschaft oder Solarfonds kurzerhand selbst in die Hand. Auch bei Stadtwerken registriert der Verband ein gesteigertes Interesse an der Solarenergie.

Rösler und Altmaier stellen Monitoring-Bericht "Energie der Zukunft" vor

Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Dr.Philipp Rösler, und Bundesumweltminister Peter Altmaier haben heute den ersten Monitoring-Bericht "Energie der Zukunft" vorgestellt. Am Morgen hatte das Bundeskabinett den Bericht verabschiedet. Der Bericht kommt zu dem Ergebnis, dass die Generationenaufgabe Energiewende vorangekommen ist, es jedoch weitere Herausforderungen zu meistern gilt.

Bundesminister Rösler: "Die Energiewende bietet enorme Chancen für unsere Wirtschaft und kommende Generationen. Dabei haben wir erhebliche Fortschritte gemacht, aktuell auch beim Ausbau der Netze. Die Energiewende ist auf Kurs. Das bestätigen auch die Kommissionsmitglieder, denen ich für ihre Arbeit danke. Der Energieverbrauch ist rückläufig, erneuerbare Energien tragen immer stärker zur Versorgung bei, die Treibhausgasemissionen sinken und die Versorgungssicherheit ist gewährleistet

ENERGIEWENDE AUS CHRISTLICHER VERANTWORTUNG

Peter Altmaier MdB fragt, was politisches Handeln aus christlicher Verantwortung für die Energiewende heisst

Was heißt politisches Handeln aus christlicher Verantwortung für die Gestaltung der Energiewende?

Ich möchte mit einer kleinen Geschichte beginnen: Vor kurzem war ich mal wieder stundenlang im Auto unterwegs, von einem Termin zum nächsten, ein typischer Ministertag. Und es goss auch noch in Strömen. Um die Laune zu heben, bat ich meinen Fahrer, die nächste Autobahnraststätte anzusteuern. Und obwohl ich noch nicht so lange Bundesumweltminister bin, hat mich dort gleich eine nette ältere Mitarbeiterin erkannt und prompt gefragt: „Herr Minister, wie schaffen Sie das mit der Energiewende heute, wo keine Sonne scheint und kein Wind weht?“

Ich war verblüfft. Erstens, weil die Frage sehr berechtigt war. Vor allem aber darüber, dass sie überhaupt gestellt wurde. Noch vor kurzem hat sich ja kaum jemand für den Strom aus der Steckdose interessiert – woher er kam, wie er erzeugt wurde oder wer damit wie viel verdiente. Aber heute sind die Medien jeden Tag voll davon. Die Energiewende ist in aller Munde. Alle wissen, worum es geht: Um den Ausbau erneuerbarer Energien wie Windkraft, Solarenergie oder Biomasse, um neue Stromnetze und Elektroautos, um mehr Energieeffizienz überall dort, wo wir Energie verbrauchen, zu Hause, am Arbeitsplatz, auf Reisen.

Kaufangebot: fertig gestellte 430 kWp Solardachanlage nach altem EEG

Kaufangebot: fertig gestellte 430 kWp Solardachanlage nach altem EEG
Verkauf einer ca. 430 kWp Aufdachanlage
EEG Inbetriebnahme wurde bis Ende Juni 2012 durchgeführt
Anlage ist am Netz
polykristalline Module 225 WP mit 10 Jahren Produktgarantie

Opposition kritisiert Energiegipfel

SPD und Grüne im Bundestag haben das Treffen von Bundeskanzlerin Merkel mit der Energiebranche kritisiert. Der energiepolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Rolf Hempelmann sprach von einem Wahlkampfmanöver und einer PR-Veranstaltung.

Bundesumweltminister Röttgen gründet Plattform Erneuerbare Energien

Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen hat heute die Plattform Erneuerbare Energien gegründet, ein neues Gremium aller relevanten Akteure der Energiewende. Zentrale Aufgabe der neuen Plattform wird die Koordinierung des weiteren Ausbaus der erneuerbaren Energien, deren Marktintegration und ihr Zusammenwirken mit den konventionellen Energieträgern sowie die Verzahnung des Ausbaus der erneuerbaren Energien mit den Planungen für den Netzausbau sein.

Verkauf einer Solaranlage mit 140 kWp in Nordrhein-Westfalen (Anlage ist fertig gestellt)

VERKAUFT

Als privater Einzelinvestor oder Unternehmer können Sie Ihr eigenes abgeschlossenes Investitionsobjekt erwerben. Dabei können Sie Ihre persönlichen finanziellen und steuerlichen Möglichkeiten zur optimalen Gestaltung Ihres Investments nutzen. Ihr Beitrag zur Energiewende.

Verkauf einer Solaranlage mit 140 kWp in Nordrhein-Westfalen (Anlage ist fertig gestellt und erhält die alte EEG Vergütung)
Dachanlage mit ca. 140 kWp Nennleistung

Module: Canadian Solar 245 Watt

Rösler-Pläne gefährden Energiewende

Solarstrom unverzichtbar für Energiesystem der Zukunft / Photovoltaik war einmal teuer – weiterer Solarstromausbau fällt kostenseitig kaum ins Gewicht / Branche braucht verlässliche politische Rahmenbedingungen

Albers: Verlässlichkeit sieht anders aus

Zur aktuellen Berichterstattung über die geforderten Einschnitte beim Erneuerbaren Energien Gesetz (EEG) von Teilen der Union und der FDP erklärt der Präsident des Bundesverbandes WindEnergie e.V., Hermann Albers: „Der Bundesverband WindEnergie ist äußerst überrascht, dass nur ein halbes Jahr nach Beschluss der Energiewende Teile der Union und der FDP offensichtlich wieder zurückrudern wollen. Wirtschaftliche Verlässlichkeit sieht anders aus.

VKU: Verteilnetze Schlüssel zur Energiewende

Heute lädt Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen Vertreter der Energiewirtschaft zum Branchengespräch. Zentrales Thema ist die Umsetzung der Energiewende im Bereich der Energieerzeugung. Maßgeblich für den dezentralen Umbau der Energieerzeugung sind der Ausbau und die Modernisierung der Verteilnetze. „Ein sicheres, intelligentes und steuerbares Stromnetz ist der Schlüssel zur Energiewende.

Investment: Fotovoltaikanlage mit 320 kWp aus 2010

Investment: einspeisende Aufdach-Photovoltaikanlage mit 320 kWp in Süddeutschland
Dachanlage mit ca. 320 kWp Nennleistung

Module CNPV
Wechselrichter von Power-One
Unterkonstruktion: Schüco PV Light