Die Windindustrie liefert, braucht aber investitionssichere Rahmenbedingungen.
Die Pläne für EEG und Netzpaket bedrohen den weiteren Ausbau der Windenergie und müssen korrigiert werden.
Jan. 26
Es gilt, die Potenziale in den Bestandsflächen konsequent durch effiziente Neuanlagen zu nutzen. Perspektivisch sind hier kurzfristig bis zu 45 Gigawatt erreichbar, um die Ausschreibungsmengen der kommenden Jahre zu füllen. Es braucht daher dringend die von der Bundesregierung angekündigten Erleichterungen für Repoweringprojekte.
Jan. 21
Zubau im Gesamtjahr 2021 in Deutschland ist mit 1.925 MW bzw. 484 Anlagen weiterhin sehr niedrig. Die Steigerung zum Vorjahr beträgt 35 Prozent
Bereitstellung von Flächen und Beschleunigung von Genehmigungen hat weiterhin Priorität, ebenso die zeitnahe Umsetzung der Maßnahmen zum Abbau von Hürden
Sep. 14
Husumer Appell – Branche sendet deutliches Signal nach Berlin
Kurz vor der Bundestagswahl veröffentlichten mit dem „Husumer Appell“ die nationalen Branchenverbände BWE, BEE und VDMA gemeinsam mit rund 50 führenden Windindustrieunternehmen auf der Messe ihre Kernforderungen an die kommende Bundesregierung. Die nächste Legislaturperiode wird klimapolitisch entscheidend werden. Um die Ziele des Pariser Klimaabkommens zu erreichen, so der Appell, muss in Deutschland der Ausbau der Windenergie prioritär und zügig vorangetrieben werden. Von Bund und auch den Ländern bräuchte es ein klares Bekenntnis zu Deutschland als Windenergiestandort, um Wettbewerbsfähigkeit und Arbeitsplätze zu sichern.
Juli 29
Im ersten Halbjahr 2021 wurden 240 Onshore-Windenergieanlagen mit einer Leistung von 971 Megawatt (MW) in Deutschland installiert. Zum Vergleich: Der Zubau im ersten Halbjahr 2021 übertrifft bereits die Menge, die im Gesamtjahr 2019 installiert wurde und liegt 62 Prozent über der Leistung, die im ersten Halbjahr 2020 in Betrieb genommen wurde.
Sep. 16
Jobs and investment volumes depend on getting the regulatory framework for offshore wind right.
Jan. 28
160 Anlagen auf See mit einer Leistung von 1.111 MW mit erstmaliger Stromeinspeisung in 2019, 1.469 Anlagen mit einer Leistung von 7.516 MW insgesamt am Netz – Offshore-Windenergie liefert immer kostengünstiger und gewohnt zuverlässig hohe Strommengen
Aug. 02
Zubau von Windenergieanlagen an Land in Deutschland im ersten Halbjahr 2019 mit 287 MW oder 86 Anlagen auf niedrigstem Stand seit Einführung des EEG
Juli 31
Im ersten Halbjahr 2019 wurden in NRW gerade mal 14 neue Windräder errichtet. Im Vergleich zu den Vorjahreszeiträumen 2017 und 2018 entspricht das einem Einbruch um mehr als 80%.
Dez. 17
In den ersten drei Quartalen des laufenden Jahres sind Windenergieanlagen mit 2.073 MW neu ans Netz gegangen. Auch wenn im letzten Quartal erfahrungsgemäß mit einem zusätzlichen Schwung zu rechnen ist, dürfte der Zubau in 2018 noch unter den Branchenerwartungen zurückbleiben. Ob wir die zur Jahresmitte geschätzten 3.300 MW noch erreichen ist inzwischen mehr als fraglich. Der Markteinbruch ist damit dramatischer als erwartet“, so Hermann Albers, Präsident Bundesverband WindEnergie.
Jan. 23
Kostendegression nutzen – Offshore-Deckel anheben
2017: 1,25 GW neu am Netz, insgesamt mehr als 5,3 GW an Kapazität am Netz
Zeitnahe Nutzung freier Konverterkapazitäten geboten
Verstärkte Anstrengungen beim Netzausbau und Sektorenkopplung gefordert
„Mit einer Leistung von mehr als 5,3 GW tragen die Windenergieanlagen auf See immer stärker zur Versorgungssicherheit Deutschlands bei. Sie liefern praktisch rund um die Uhr im Jahr sauberen Strom“, erklärten die Branchenvertreter von AGOW, BWE, Stiftung OFFSHORE-WINDENERGIE, VDMA Power Systems und WAB e.V. heute in Berlin bei der Vorstellung der aktuellen Ausbauzahlen zur Offshore-Windenergie. „Der Ausbau der Offshore-Windenergie liegt im Plan.“
Aug. 15
Die Bundesnetzagentur hat heute die Ergebnisse der zweiten EEG-Ausschreibungsrunde für Windenergieanlagen an Land veröffentlicht.
95 Prozent des Zuschlagsvolumens für Bürgerenergieprojekte – davon nur eines mit Genehmigung – Verschärftes Realisierungsrisiko für Hersteller
Bundes-Immissionsschutzgesetz-Genehmigung (BImSchG-Genehmigung) als einheitliche Präqualifikation muss schnellstmöglich festgeschrieben werden
Kein gleichberechtigter Wettbewerb für genehmigte Projekte
Überzeichnung und gesunkener Zuschlagswert unterstreichen Wettbewerb und Innovationsdruck
Die 1.000 MW-Ausschreibung war mit Geboten von 2.927 MW deutlich überzeichnet, der durchschnittliche Zuschlagswert lag bei 4,28 ct/kWh. Zudem wurden 95 Prozent des Zuschlagvolumens an Bürgerenergieprojekte vergeben.
Juli 20
Offshore wind energy: Two new offshore wind farms come online – Capacity expansion is essential
108 offshore wind turbines with a combined capacity of 626 megawatts (MW) were brought online by 30 June 2017
Sandbank and Veja Mate, offshore wind farm projects in the North Sea, were completed on schedule, and expansion is progressing steadily
Results from round one of the offshore auction reached a milestone, demonstrating high investor confidence in offshore industry innovation and cost-cutting plans
Politicians are urged to seise opportunities that could have a positive impact on industrial policy and the energy industry. This would require raising minimum offshore capacity targets to 20GW by 2030 and 30GW by 2035
Annual offshore wind energy production: 2015: 8,285GWh, 2016: 12,365GWh, First half of 2017: 8,480GWh[1] (already roughly 70% of last year’s total output)
Mai 22
Die Bundesnetzagentur hat am vergangenen Freitag die Ergebnisse der ersten EEG-Ausschreibungsrunde für Windenergieanlagen an Land veröffentlicht. Für die ausgeschriebenen 800 Megawatt wurden Gebote im Umfang von 2.137 Megawatt abgegeben.
Die Bundesnetzagentur erteilte 70 Zuschläge für 224 Windenergieanlagen, die eine Leistung von 807 Megawatt auf sich vereinigen. 93 Prozent der Zuschläge bzw. 96 des Volumens gingen an Bürgerenergiegesellschaften. Der durchschnittliche Zuschlagswert liegt bei 5,71 ct/kWh.
Apr. 20
A GWS analysis shows that the onshore and offshore wind industries support 143,000 jobs directly and indirectly throughout all German states.
Berlin. The onshore and offshore wind industries directly and indirectly supported a total of 143,000 jobs in 2015, generating revenues of about EUR 13 billion. The wind industry has become a vital employer from Schleswig-Holstein to Bavaria. This is the finding of an analysis, “Beschäftigung in Deutschland durch Windenergie” [Employment in Germany’s Wind Industry], presented by the German Wind Energy Association (BWE), VDMA Power Systems and the Offshore Wind Industry Alliance (OWIA). The analysis was carried out by the Institute of Economic Structures Research (GWS) for 2015. It supplements the total figures published at the end of 2016 by Germany’s Ministry for Economic Affairs and Energy.
Feb. 09
After good expansion, there are now challenging times ahead. Further high onshore expansion figures for the fourth year running have underlined the continued excellent performance of the German wind industry. The German wind industry grew by about 4,625 megawatts (4,259 MW net), thus reaching the anticipated increase of almost a quarter over the previous year, and very nearly the 2014 level.
Thanks to further technological development it has been possible to install system-supporting and highly efficient turbines in all regions of Germany. Success is also increasing on the world market. Challenges are posed by the changeover to the tendering process in Germany and difficult conditions in important exporting countries.