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Husum Wind 2019: Hoffnung auf anspringende Marktvolumen treibt Innovationen – Bundesregierung muss liefern

Auf der diesjährigen Husum Wind hat die Windbranche quer über die gesamte Wertschöpfungskette neue Innovationen präsentiert, die auf dem Fundament des deutschen Heimatmarktes wettbewerbsfähig entwickelt werden konnten

Husum Wind 2019: Branche zeigt die Zukunft der Energiewende – Ausschreibungsergebnisse machen dringenden Handlungsbedarf deutlich

Auf der Eröffnung der Husum Wind 2019 betonte Hermann Albers, Präsident des Bundesverband WindEnergie, die Fortschritte der Branche und die gestiegene Bedeutung Erneuerbarer Energien für den Wirtschaftsstandort Deutschland

Wirtschafts- und Umweltverbände legen gemeinsamen Plan für die Windenergie an Land vor

Die Wirtschaftsverbände BDEW, BWE, VDMA Power Systems und VKU sowie die Umweltschutzorganisationen Greenpeace, Germanwatch, WWF und DUH haben im Vorfeld des Windgipfels am 5. September einen gemeinsamen 10-Punkte-Plan zur Windenergie vorgelegt. Hintergrund ist der drastische Einbruch und die Notwendigkeit eines verbindlichen Plans zur Wiederbelebung des Windenergieausbaus. Darin heißt es:

Roadmap für die Windenergie notwendig – DIHK spricht wichtige Chancen der Windenergie an

Der BWE verwies in diesem Zusammenhang auf seinen Aktionsplan Genehmigungen, der im Detail zeigt, wo Bund, Länder und Kommunen in der Lage sind, einen Beitrag für den Ausbau der Windenergie an Land zu erbringen. Positiv ist, dass der DIHK Wind im Wald auch als eine sinnvolle Option bezeichnet und deutlich das Thema Eigenversorgung adressiert.

Nochmalige deutliche Unterzeichnung der Ausschreibung Wind an Land macht schnelles Handeln für mehr Genehmigungen zwingend

Die Ergebnisse sind ein erneuter Weckruf an die politisch Verantwortlichen jetzt zu handeln. 11.000 MW Wind an Land stecken im Genehmigungsverfahren fest

Neuzuschnitt des Netzausbaugebietes lenkt von notwendiger Debatte um beschleunigten Ausbau der Erneuerbaren Energien ab

Der bekanntgewordene Entwurf für eine Novelle der Verordnung des sogenannten Netzausbaugebietes lenkt von den tatsächlichen Problemen der Energiewende ab. Darauf hat der Bundesverband WindEnergie (BWE) heute hingewiesen.

Halbjahreszahlen Windenergie an Land: Historisch niedriger Zubau trotz sehr guter Wachstumsperspektiven – Genehmigungsstau dringend auflösen

Zubau von Windenergieanlagen an Land in Deutschland im ersten Halbjahr 2019 mit 287 MW oder 86 Anlagen auf niedrigstem Stand seit Einführung des EEG

Verordnungsentwurf zu Innovationsausschreibungen enttäuscht auf ganzer Linie

Die Ausschreibungsdesign der von der Bundesregierung geplanten Innovationsausschreibungen verspielt wichtige Chancen, technische Innovationen effektiv anzureizen. Das stellt der BWE in seiner Stellungnahme zur Verordnung über die Innovationsausschreibung (InnAusVuÄndV) fest. Hermann Albers, Präsident Bundesverband WindEnergie, kritisiert die in der Verordnung vorgesehenen Regularien.

Windenergie steht vor guter Zukunft – Bundesregierung muss Ausbaukorridore deutlich anheben

Nach der Ankündigung von CSU-Chef Markus Söder, den Kohleausstieg nachzuverhandeln, fordert Hermann Albers, Präsident Bundesverband WindEnergie, glaubwürdige Konsequenzen von CSU wie Bundesregierung.

Studie belegt: Ausbau der Erneuerbaren Energien kann durch Netzoptimierung beschleunigt werden

Die Untersuchung zeigt innovative Netzoptimierungsmaßnahmen zur besseren Auslastung der Bestandsnetze auf. Die Netzbetreiber sollten den Einsatz dieser Techniken forcieren. Der Ausbau der Erneuerbaren Energien braucht dann nicht mehr gebremst zu werden

Gemeinsame Anstrengungen zur Sicherung des Windenergieausbaus dringend notwendig – Zweite Ausschreibungsrunde 2019 endet erneut mit deutlicher Unterdeckung

Der Bundesverband WindEnergie appelliert an alle Beteiligten – von Bund über Länder bis hin zu Genehmigungsbehörden und Gerichten – jetzt gemeinsam daran zu arbeiten, die bedrohliche Situation für die deutsche Windenergiebranche schnellstmöglich zu entschärfen und den zur Erreichung der deutschen Klimaschutzziele notwendigen Zubau wieder anzukurbeln.

Verweigerung bei CO2-Bepreisung schadet dem Klima und den Menschen – Intelligente Ideen voranbringen statt blockieren

Die Verweigerung der Debatte muss jetzt beendet werden. Die CO2 Bepreisung kann kostenneutral und sozial ausgewogen gestaltet werden. Die Schweiz oder Schweden zeigen, dass dieses Instrument ohne soziale Verwerfungen eingeführt werden kann.

Quartalszahlen für Windenergiezubau an Land bedrohlich – Politische Entscheidungen dringend erforderlich

Der drastische Einbruch des Windenergiezubaus im ersten Quartal 2019 ist der Tiefpunkt einer langfristigen und politisch administrierten Entwicklung, die durch Deckelung der Zubaumengen im Ausschreibungsverfahren sowie durch Fehlsteuerungen im EEG 2017 verursacht wurde

Prüfverfahren für Windenergieanlagen etabliert – Bundesregierung sieht Anlagensicherheit gewährleistet

Windkraftanlagen – Neuanlagen wie Altanlagen – werden in Deutschland auf Basis der Richtlinie des Deutschen Instituts für Bautechnik (DIBt) typengeprüft und genehmigt.

Netzausbaubeschleunigungsgesetz schlägt Tür zur Sektorenkopplung zu – Bundesregierung muss zu geordneten Gesetzgebungsverfahren zurückfinden

Wir sind überrascht und enttäuscht, dass in letzter Sekunde und ohne fachliche Diskussion die Tür für die Sektorenkopplung durch eine kleine Änderung in einem wichtigen Teilbereich des Entwurfs zum Netzausbaubeschleunigungsgesetz (Nabeg) zugeschlagen wurde.

Planungssicherheit für den weiteren Ausbau der Windenergie schaffen – Abstandsregelungen bei UKW-Drehfunkfeuern fachlich nicht mehr gerechtfertigt

Derzeit geltende Abstandsregelungen für Windenergieprojekte zu UKW-Drehfunkfeuern der Deutschen Flugsicherung sind deutlich zu hoch. Das zeigen zwei Kurzstudien, die der Bundesverband WindEnergie e.V. (BWE) heute veröffentlicht hat.

Energiewende mit Pakt für Wertschöpfung vor Ort verankern – Windbranche schlägt Maßnahmenpaket vor

Wir wollen Beteiligungs- und Planungsprozessen mit höchster Transparenz führen. Dafür braucht es für jedes Projekt eine Projekthomepage, die alle Eckdaten, Stellungnahmen und Gutachten rund um das Vorhaben sichtbar und verständlich macht.

Klima-Demonstrationen setzen richtiges Signal und brauchen Unterstützung– BWE beteiligt sich an der Initiative „Scientists4Future“

Seit einigen Wochen organisiert die Schülerbewegung „Fridays4Future“ auch in Deutschland erfolgreich Demonstrationen für mehr Klimaschutz und eine nachhaltigere Umwelt- und Energiepolitik.

Klimaschutzgesetz als Motor und Vorbild für verlässlichen Klimaschutz umsetzen

Der durch die Bundesumweltministerin vorgelegte Entwurf eines Klimaschutzgesetzes enthält wichtige Impulse auf dem Weg in eine dekarbonisierte Energiewelt. Der Bundesverband WindEnergie lobt ausdrücklich das Ziel des Entwurfs, feste Klimaziele für die Sektoren Verkehr, Industrie und Landwirtschaft zu definieren, deren Nichteinhaltung mit Restriktionen belegt wird.

Windenergieanlagen sind sicher

Der Betrieb von Windenergieanlagen ist entgegen den Behauptungen des Interessenverbandes VdTÜV sicher. Der LEE NRW verweist auf die große Zuverlässigkeit der Anlagen und hohe Sicherheitsstandards sowie regelmäßig durchgeführte, gesetzlich vorgegebene Prüfungen durch unabhängige Sachverständige.

Erneuerbare sind der Kern der neuen Energiewirtschaft

„Der Abschlussbericht der Kommission unterstreicht, dass Politik und Industrie die Transformation der Energiewirtschaft geordnet und zielorientiert umsetzen wollen. Wir glauben, dass der endgültige Abschied von der Verstromung von Braun- und Steinkohle früher als von der Kommission angedacht möglich ist.

Ausbau der Offshore-Windenergie in 2018 erfolgreich fortgesetzt – Branche fordert schnelle Erhöhung der Ausbauziele

Die Offshore-Windenergie ist von zentraler Bedeutung für die Erreichung der Klimaschutzziele und sichert Wertschöpfung am Industriestandort Deutschland

Reform der Steuern und Abgaben überfällig – Energiewende braucht effizientes und sozialverträgliches Umlagensystem, Windstrom besser nutzbar machen

Nur der Einstieg in eine transparente, systematische und verursachergerechte CO2-Bepreisung über alle Sektoren trägt dazu bei, klimapolitisch sinnvolle Investitionsanreize zu setzen

BWE begrüßt Berufung eines Energiestaatssekretärs im Bundeswirtschaftsministerium – Chance für beschleunigte dezentrale erneuerbare Energiewirtschaft

Der Bundesverband WindEnergie begrüßt die Ernennung von Andreas Feicht zum Energiestaatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium und erhofft sich neue Impulse für eine konzentrierte Umsetzung des Koalitionsvertrags.

Auswertung der Quartalszahlen: Ausbau von Windenergie an Land stockt massiv – Genehmigungspraxis ändern, Power2X und Direktvermarktungsmodelle forcieren

In den ersten drei Quartalen des laufenden Jahres sind Windenergieanlagen mit 2.073 MW neu ans Netz gegangen. Auch wenn im letzten Quartal erfahrungsgemäß mit einem zusätzlichen Schwung zu rechnen ist, dürfte der Zubau in 2018 noch unter den Branchenerwartungen zurückbleiben. Ob wir die zur Jahresmitte geschätzten 3.300 MW noch erreichen ist inzwischen mehr als fraglich. Der Markteinbruch ist damit dramatischer als erwartet“, so Hermann Albers, Präsident Bundesverband WindEnergie.

Planungsperspektive bis 2030 zügig aufzeigen –Energiewende aktiv begleiten

Die Regierungskoalition hat mit dem heutigen Beschluss des Energiesammelgesetzes im Deutschen Bundestag einen ersten Schritt zur Umsetzung ihrer energiepolitischen Agenda gemacht. „Es ist ein wichtiges Signal, dass Sonderausschreibungen für die Windenergie an Land nun umgesetzt werden können. Heute wurde ein wichtiger Schritt getan. Insgesamt brauchen allerdings alle Akteure im Energiesektor eine Planungsperspektive bis 2030. Wichtiger Bestandteil dafür wäre ein klares Zeit- und Mengengerüst für den technologiespezifischen Ausbau der Erneuerbaren Energien, mit welchem sich das Ziel von 65 Prozent Erneuerbarer Energien erreichen lässt“, machte Hermann Albers, Präsident Bundesverband WindEnergie (BWE), deutlich.

65% Ziel jetzt gesetzlich verankern – durch Mengengerüst bis 2030 Planungssicherheit schaffen

Heute fand im Deutschen Bundestag die Anhörung zum Energiesammelgesetz statt. Der Bundesverband WindEnergie (BWE) hat sich mit einer eigenen Stellungnahme in die Diskussion eingebracht.
„Es ist gut, dass die Koalition beginnt, ihre eigene energiepolitische Agenda umzusetzen. Insbesondere die Windenergie, als Leistungsträger der künftigen Energiewirtschaft, ist darauf angewiesen, dass es wieder einen verlässlichen Planungshorizont gibt. Dafür wäre es erforderlich, dass das im Koalitionsvertrag definierte 65%-Ziel Erneuerbare Energien bis 2030 bereits jetzt gesetzlich verankert wird”, machte Hermann Albers, Präsident Bundesverband WindEnergie, deutlich.

Koalition beendet energiepolitischen Stillstand – Mengengerüst bis 2030 lässt auf sich warten

„Es ist gut, dass sich der energiepolitische Stillstand offensichtlich dem Ende nähert. Insbesondere die Windenergie, als Leistungsträger der künftigen Energiewirtschaft, hat auf dieses Signal lange gewartet. Die heutige Einigung lässt aber gleichzeitig viele Fragen offen“, kommentiert Hermann Albers, Präsident Bundesverband WindEnergie, die Einigung zwischen CDU/CSU und SPD.

EcofinConcept beim 21. Windstammtisch NRW in Köln

Treffen Sie die Windenergieexperten von EcofinConcept beim 21. Windstammtisch NRW in Köln
Die EcofinConcept wird auch am nächsten Windstammtisch NRW, der am 11.10.2018 ab 19:00 Uhr in der Kölner Altstadt, Brauhaus Sion, Unter Taschenmacher 5-7, 50667 Köln stattfindet, teilnehmen. Der Windstammtisch NRW ist ein Treffpunkt für alle, die in der Windenergie-Branche aktiv sind. Hersteller, Zulieferer, Betreiber, Serviceunternehmen sowie Vertreter aus Politik und Medien aus Nordrhein-Westfalen.

Initiatoren des jährlich zweimal stattfindenden Treffens sind der Bundesverband Windenergie e.V. (BWE) RV Rheinland (www.wind-energie.de) und die EnergieAgentur.NRW (www.energieagentur.nrw.de). 

Weitere Informationen unter: http://www.windstammtisch-nrw.de/

Sicherheitsstandards werden kontinuierlich weiterentwickelt – Windenergie ist zuverlässige Leittechnologie der Energiewende

Die Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der FDP zum Thema Anlagensicherheit zeigt, dass die Windenergie die zuverlässige Leittechnologie der Energiewende ist. Wenn die Standards für Errichtung und Betrieb geordnet und mit dem Blick auf Nachhaltigkeit weiterentwickelt werden, wird der Ausstieg aus fossilen und atomaren Energie zu einem Gewinn für die ganze Gesellschaft.
„Eingebettet in ein umfassendes Korsett aus Prüfung und Überwachung sind sowohl der Bau als auch der Betrieb von Windenergieanlagen grundsolide organisiert. Gerade die Vielzahl von Prüfungen, die von einem Netz hochspezialisierter Sachverständiger vorgenommen werden und die sich über den gesamten mindestens 20-jährigen Lebenszyklus der Anlagen erstrecken, machen Windenergieanlagen zu den sichersten Bauwerken in der vom Menschen geprägten Landschaft. Kommt es in wenigen Einzelfällen trotzdem zu Havarien, sind verlässliche Regelwerke für Feuerwehren und Einsatzkräfte vorhanden“, machte BWE-Geschäftsführer Wolfram Axthelm deutlich.

Energiewende droht Stillstand – Bundespolitik muss unmittelbar nach der Sommerpause gegensteuern

Mit einem Appell an die Bundespolitik hat Hermann Albers, Präsident Bundesverband WindEnergie (BWE), die diesjährige RostockWind eröffnet. „Unmittelbar nach der Sommerpause braucht es eine klare Zusage mit welchem Zeit- und Mengengerüst beim Ausbau der Erneuerbaren Energie die Koalition die Energiewende weiterführen will. Seit Juli 2017 schaut die Politik im Wesentlichen zu, wie die Energiewende zum Stehen kommt. Die zukünftige Konkurrenzfähigkeit der leistungsstarken deutschen Windindustrie wird dadurch in ihrem Kern gefährdet. Niemand kann wollen, dass wichtiges Knowhow verloren geht und Wertschöpfung ins Ausland verlagert wird“, so Hermann Albers.

Windenergie an Land – Politik muss jetzt aktiv werden, um deutsche und europäische Klimaziele zu erreichen

1.626 Megawatt bzw. 497 Anlagen im ersten Halbjahr 2018 neu errichtet – deutlicher Rückgang beim Zubau der Windenergie an Land – Potential der Windenergie an Land für die Erreichung des 65-Prozent-Ziels wird wegen Genehmigungsflaute nicht ausgeschöpft – Verlässlichkeit der Politik entscheidet über industrielle Entwicklung und Rolle der deutschen Windindustrie – Europa ist auf Kurs für ein solides Jahr, aber der Zubau wird nur von wenigen Märkten getrieben.
Nach dem Rekordausbaujahr 2017 für Windenergie an Land in Deutschland geht der Zubau im Jahr 2018 erwartungsgemäß zurück. Die von der Deutschen WindGuard erhobenen Zahlen ergeben einen Bruttozubau im ersten Halbjahr 2018 von 1.626 MW bzw. 497 Anlagen an Land, der Nettozubau betrug 1.505 MW. Dies entspricht einem Rückgang des Bruttozubaus um 29 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mit 2.281 MW.

Energiepolitischer Stillstand muss beendet werden

Energiepolitischer Stillstand muss beendet werden – 65-Prozent-Ziel der Bundesregierung nur mit mehr Offshore-Windenergie erreichbar – Laufende Projekte bis 2020 schreiten planmäßig voran
•    Im ersten Halbjahr 2018 sind fünf neue Offshore-Windparks mit einer Leistung von 1.944 MW im Bau 
•    Schnelle Umsetzung der Sonderausschreibungen mit mindestens 1,5 GW Offshore-Windleistung notwendig
•    Erhöhung des Ausbauvolumens auf mindestens 20 GW bis 2030 zur Erreichung der Regierungsziele dringend erforderlich
•    Netzausbau voranbringen, Bestandsnetze besser nutzen und Sektorenkopplung beschleunigen

Bestandsanlagen sollen weiter wichtigen Beitrag für den Klimaschutz und die Energiewende leisten

Zwischen 2021 und 2025 scheiden rund 16.000 MW installierte Leistung Windenergie an Land aus der EEG-Förderung aus. Ob diese Anlagen weiter ihren Beitrag für den Klimaschutz und das Gelingen der Energiewende leisten können, hängt vor allem davon ab, wie sich die Wirtschaftlichkeit erreichen lässt. Der Bundesverband WindEnergie (BWE) hatte dazu schon September 2017 auf der Husum Wind ein eigenes Forum veranstaltet. In einer Klausur, an der Mitglieder aus allen Landes- und Regionalverbänden teilnahmen, hat der Verband nun in Berlin die Herausforderungen diskutiert, eine Palette von Möglichkeiten besprochen und Forderungen in Richtung der Politik konkretisiert. Die Veranstaltung fand im Presse- und Informationsamt der Bundesregierung statt.

Stabiler Zubau Wind an Land macht 65 Prozent Erneuerbare Energien bis 2030 möglich

Stabiler Zubau Wind an Land macht 65 Prozent Erneuerbare Energien bis 2030 möglich
Bundesverband WindEnergie sieht sich durch Agora-Analyse bestätigt
„Die Windbranche steht bereit, um der Bundesregierung zu helfen, die Vereinbarungen zum Klimaschutz und zur Beschleunigung der Energiewende umzusetzen. Wir haben immer unterstrichen, dass sich die politisch gesetzten Ziele zur CO2-Reduktion erreichen lassen und dass es dafür erforderlich ist, den Zubau der Windenergie an Land in einem festen Band von 4.500 bis 5.000 Megawatt netto jährlich zu stabilisieren. Wenn diese Zubauperspektive sicher erkennbar ist, können sich die Akteure der Branche genauso darauf einstellen, wie kommunale Planungsträger, Genehmigungsbehörden und die Landesplanung“, so Hermann Albers, Präsident Bundesverband WindEnergie. 

Hamburg soll den Kohleausstieg vorantreiben

Die vom BWE Hamburg und 44 weiteren Organisationen wie u.a. BUND, Robin Wood und Nordkirche getragene Volksinitiative Tschüss Kohle hat heute Vormittag mehr als 21.000 Unterschriften für einen zügigen Kohleausstieg in Hamburg bei der Senatskanzlei eingereicht. Damit haben weit mehr als die erforderlichen 10.000 Hamburgerinnen und Hamburger die Volksinitiative, den ersten Schritt zum Volksentscheid, unterstützt. Nun wird sich die Bürgerschaft mit dem Gesetzentwurf der Initiative befassen.

BWE begrüßt Beschluss des Bundestages zu BImSchG-Pflicht

Der Bundesverband WindEnergie (BWE) begrüßt die Entscheidung des Bundestages, die Teilnahme an Ausschreibungen Wind an Land für weitere zwei Jahre an eine Genehmigung nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) zu binden. Die Fehlentwicklungen im Ausschreibungsdesign hatten im Jahr 2017 dazu geführt, dass mit Unsicherheiten behaftete Bürgerenergieprojekte einen Großteil der Zuschläge erhielten.

Diese Projekte benötigten keine BImSchG-Genehmigung und haben für die Umsetzung bis zu 4 ½ Jahre Zeit, was zu einer Ausbaudelle ab 2019 führen dürfte. Der BWE hatte deshalb gemeinsam mit anderen Verbänden gefordert, die BImSChG-Genehmigung als Zugangsvoraussetzung am Ausschreibungsverfahren festzuschreiben.

Bayern 100% erneuerbar: Erster landesweiter Branchentag Erneuerbare Energien – Bereits über 40 Prozent der Bruttostromproduktion aus regenerativen Quellen

Erneuerbare Energien spielen in Bayern eine große Rolle. Schon heute leisten regenerative Kraftwerke gemeinsam den größten Beitrag zur Bruttostromproduktion im Freistaat. Um diese positive Entwicklung weiter voranzutreiben, treffen sich Vertreter der verschiedenen EE-Sparten am 15. Juni im Kultur & Kongress Zentrum Taufkirchen zum 1. Branchentag Erneuerbare Energien Bayern. 

Mit dabei sind die Solarenergie, die Windkraft, Biogas, Erdwärme, Holzenergie und die Wasserkraft. „Wir wollen mit diesem ersten bayerischen Branchentag die wirtschaftliche Bedeutung der Erneuerbaren Energien in Bayern präsentieren“, erklärt der Hauptgeschäftsführer des Fachverbandes Biogas, Dr. Claudius da Costa Gomez. „Durch einen konsequenten Ausbau können wir die Vollversorgung des Bundeslandes mit Erneuerbaren Energien erreichen.“

Weiterbetrieb, Repowering oder Rückbau – Bis 2025 gut 16.000 Megawatt Windenergieleistung betroffen

Der Bundesverband WindEnergie (BWE) hat in einer Studie der Deutschen WindGuard den Anlagenpark, der bis 2005 ans Netz ging, analysieren lassen. Ziel war es, vor dem Hintergrund des ab dem 1.1.2021 erfolgenden Ausscheidens von Anlagen aus der EEG-Systematik ein solides Bild über das Alter der Anlagen, deren regionale Verteilung, die betroffenen Netzebenen und zuständigen Netzbetreiber sowie die jeweilige Anlagentechnologie zu gewinnen.

Gemeinsamer Appell: „Koalitionsvertrag im Interesse des Klimas, der Industrie und der Beschäftigten einhalten und zeitnah umsetzen“

IG Metall Küste, Bundesverband WindEnergie und Stiftung OFFSHORE-WINDENERGIE haben die Bundesregierung zu einem stärkeren und schnelleren Ausbau der Windenenergie an Land und auf See aufgefordert. Die Gewerkschaft und die Wind-Verbände erwarten, dass die im Koalitionsvertrag angekündigten Sonderausschreibungen von vier Gigawatt für Wind sowie der bisher nicht näher spezifizierte „Offshore-Windenergiebeitrag“ ohne Verzögerung umgesetzt werden.

BWE-Branchentag Schleswig-Holstein: Energiewende im Umbruch – Schleswig-Holsteins Vorreiterrolle durch Weiterdenken fortsetzen

Wenige Wochen vor den Kommunalwahlen bot der 3. Windbranchentag Schleswig-Holstein jede Menge Gesprächsstoff. Neben den großen Entwicklungen in der Branche hin zu Sektorenkopplung und Netzmanagement standen auch landespezifische Themen wie Regionalplanung, Windkraftmoratorium und Abstandsregelungen auf der Tagesordnung. BWE-Präsident Hermann Albers lobte die Vorreiterrolle des Küstenlands und ermutigte die Anwesenden, die Energiewende in Schleswig-Holstein mit neuen, innovativen Ideen fortzuführen.

Gemeinsame Pressemitteilung BSW-Solar und BWE: Solar- & Windenergie: Miteinander statt Gegeneinander erforderlich

Bundesverbände der Solar- und Windenergie betrachten erste gemeinsame Ausschreibung für gescheitert und plädieren für Festhalten an technologiespezifischen Auktionen zur Gewährung eines ausgewogenen Energiemixes

Die Bundesnetzagentur hat die Ergebnisse der ersten gemeinsamen Ausschreibung von Windkraft an Land und Photovoltaik vorgelegt. Die Spitzenverbände der Solarwirtschaft und der Windenergiebranche lehnen gemeinsame Ausschreibungen weiter entschieden ab. Der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) und der Bundesverband WindEnergie e.V. (BWE) sprechen sich mit Blick auf die Ergebnisse dagegen aus, die beiden Erzeugungstechnologien in einen nicht zielgerichteten Kostenwettstreit zu verwickeln. Eine erfolgreiche Umsetzung der Energiewende erfordere einen kraftvollen Ausbau der Wind- und Solarkapazitäten auf Augenhöhe. Gemeinsame Ausschreibungen seien dafür ungeeignet. Bei der Auktion sind alle Zuschläge auf die Photovoltaik gefallen, die Windenergie ging leer aus.

BWE legt Sofortmaßnahmen zur Umsetzung des Koalitionsvertrags im Bereich Windenergie vor

Der Bundesverband WindEnergie (BWE) hat drei Sofortmaßnahmen zur Reparatur des EEGs vorgelegt, mit denen die im Koalitionsvertrag vereinbarten Ziele im Bereich Windenergie erreicht werden können. Mit dem Maßnahmenpaket soll nicht nur das Ziel von 65 Prozent Erneuerbaren Energien bis 2030 erreicht, sondern auch der drohende Fadenriss in der Windenergiebranche abgewandt werden.

Der Koalitionsvertrag zwischen CDU/CSU und SPD schreibt die Rahmenbedingungen für die Energiepolitik der kommenden Legislaturperiode vor. Die Koalitionäre haben sich zu einem zielstrebigen, effizienten, netzsynchronen und zunehmend marktorientierten Ausbau der Erneuerbaren Energien bekannt. Im Zentrum des Vertragswerks steht das Ziel, bis 2030 etwa 65 Prozent Erneuerbare Energien anzustreben. Um dieses Ziel zu erreichen, muss der Anteil der Erneuerbaren Energien an der deutschen Stromerzeugung deutlich erhöht werden und Windenergie als zentraler Energieträger des zukünftigen Energiesystems gestärkt werden. In diesem Zusammenhang sind entschiedene und schnelle politische Reformen notwendig, um die Verwerfungen der aktuellen EEG-Gesetzgebung zu reparieren.

Mitteldeutschland kann wichtigen Beitrag zu dezentraler und erneuerbarer Energieversorgung leisten

“Die neue Bundesregierung hat das Ziel gesetzt, bis 2030 einen Anteil von 65 Prozent Erneuerbarer Energien zu erreichen. Dazu soll der Ausbau der Erneuerbaren Energien so erhöht werden, dass auch der zusätzliche Strombedarf im Verkehr, in Gebäuden und in der Industrie gedeckt werden kann. An der Erarbeitung dieses Zieles im Koalitionsvertrag haben Vertreter aus Kommunen, Ländern und Bund mitformuliert. 

Jetzt gilt es das im Koalitionsvertrag definierte 2030-Ziel umzusetzen und u.a. durch höhere Zubaukorridore zu unterlegen“, so Hermann Albers, Präsident Bundesverband WindEnergie (BWE), auf dem heutigen Mitteldeutschen Branchentag Windenergie in Halle.

EcofinConcept beim 20. Windstammtisch NRW in Düsseldorf

Treffen Sie die Windenergieexperten von EcofinConcept am 20. Windstammtisch NRW in Düsseldorf
Die EcofinConcept wird auch am nächsten Windstammtisch NRW, der am 15.03.2018 ab 19:00 Uhr in der Düsseldorfer Altstadt, Brauereiausschank Im Goldenen Ring , Burgplatz 21 stattfindet, teilnehmen. Der Windstammtisch NRW ist ein Treffpunkt für alle, die in der Windenergie-Branche aktiv sind. Hersteller, Zulieferer, Betreiber, Serviceunternehmen sowie Vertreter aus Politik und Medien aus Nordrhein-Westfalen.

Initiatoren des jährlich zweimal stattfindenden Treffens sind der Bundesverband Windenergie e.V. (BWE) RV Rheinland (www.wind-energie.de) und die EnergieAgentur.NRW (www.energieagentur.nrw.de)

Weitere Informationen unter: http://www.windstammtisch-nrw.de/

Globaler Positivtrend hält an – Zwischenstaatliche Unterschiede in der EU bleiben bestehen

Veröffentlichungen des Global Wind Energy Council (GWEC) sowie von WindEurope zeigen die tragende Rolle der Windenergie für die internationale und europäische Energiewende. Weltweit sind die Kosten für die Erzeugung von Strom aus Windkraft am Sinken. Die Experten sind sich einig, dass sich der Zubau der Technologie auch zukünftig erfolgreich fortsetzten wird.

Heute veröffentlichte der Global Wind Energy Council (GWEC) die Jahreszahlen  des Windenergieausbaus für 2017. Im vergangenen Jahr wurden demnach weltweit über 50 Gigawatt (GW) Windenergie zugebaut. Dabei konnten Europa, Indien und die Offshore-Industrie Rekordzuwächse berichten, während der chinesische Zubau leicht gesunken ist, mit einer neuinstallierten Leistung von 19,5 GW jedoch weiterhin der weltweitführende Markt bleibt. Steve Sawyer, CEO von GWEC, stellt vor allem die fortlaufend sinkenden Preise für die Herstellung von Strom aus Windkraft heraus. Windenergie sei global betrachtet die günstigste Technologie zur Herstellung von Strom und könne erfolgreich mit stark subventionierten fossilen Technologien konkurrieren.

Ausschreibungen Wind an Land – Markt findet sich, Annäherung an echten Marktwert, Bürgerenergie bleibt im Spiel

Das Ausschreibungssystem befindet sich nach wie vor in einer Lernphase. Das Ausschreibungsdesign 2017 hat zu massiven Fehlsteuerungen geführt, u.a. weil zwischen Projekten, die bereits eine BImSchG-Genehmigung nachweisen mussten und Projekten, die ohne eine solche Genehmigung teilnahmeberechtigt waren, kein fairer Wettbewerb gegeben war. Die ersten beiden Ausschreibungen 2018 beenden diese Fehlentwicklung. Ihre Ergebnisse gilt es aufmerksam zu beobachten.

Die Ergebnisse der 1. Ausschreibung für die Windenergie an Land im Jahr 2018 zeigen aus Sicht des BWE, dass das Ausschreibungssystem noch am Beginn einer Lernphase steht. Weil die BImSchG-Genehmigung als einheitliche Grundlage für die Teilnahme galt, war erstmals ein fairer Wettbewerb zwischen allen Geboten möglich. Die erste Ausschreibung 2018 war ausreichend hoch überzeichnet, so dass eine deutliche Wettbewerbssituation gegeben war. Dass für 2018 und 2019 ein ausreichendes Volumen an geeigneten Projekten bereit steht, hatte enervis energy advisors GmbH (enervis) in einer Studie im Auftrag des BWE nachgewiesen.

Verbände fordern schnellere AKW-Abschaltung um Leitungen für Erneuerbare Energien freizumachen

Anlässlich der heute beginnenden Koalitionsverhandlungen zwischen Union und SPD fordern Umwelt- und Energieverbände eine Vereinbarung im Koalitionsvertrag darüber, Atomkraftwerke schneller vom Netz zu nehmen.

Die Initiatoren des Briefes, die Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt, der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), der Bundesverband Windenergie (BWE) und das Umweltinstitut München, weisen in einem gemeinsamen Offenen Brief an die Parteivorsitzenden von SPD, CDU und CSU darauf hin, dass das Sondierungspapier keine Aussagen zur Atomkraft enthalte, obwohl die sieben noch laufenden Atomkraftwerke ein ständiges Sicherheitsrisiko bedeuteten und tagtäglich zusätzlichen unnötigen Atommüll produzierten.

Energiewende beschleunigen – Ausbau der Offshore-Windenergie läuft bis 2020 nach Plan

Kostendegression nutzen – Offshore-Deckel anheben
2017: 1,25 GW neu am Netz, insgesamt mehr als 5,3 GW an Kapazität am Netz
Zeitnahe Nutzung freier Konverterkapazitäten geboten
Verstärkte Anstrengungen beim Netzausbau und Sektorenkopplung gefordert
„Mit einer Leistung von mehr als 5,3 GW tragen die Windenergieanlagen auf See immer stärker zur Versorgungssicherheit Deutschlands bei. Sie liefern praktisch rund um die Uhr im Jahr sauberen Strom“, erklärten die Branchenvertreter von AGOW, BWE, Stiftung OFFSHORE-WINDENERGIE, VDMA Power Systems und WAB e.V. heute in Berlin bei der Vorstellung der aktuellen Ausbauzahlen zur Offshore-Windenergie. „Der Ausbau der Offshore-Windenergie liegt im Plan.“

Optimierung des Netzbetriebs kann Bürger und Wirtschaft deutlich entlasten – BWE unterstützt Vorschläge von Agora Energiewende

„Wir sehen uns mit dem durch Agora Energiewende veröffentlichten Werkzeugkasten zur Optimierung der Stromnetze voll bestätigt: Die Steuerung der Stromnetze lässt sich so gestalten, dass eine Abregelung von Erneuerbare-Energien-Anlagen seltener notwendig wird, Netzüberlastungen vermindert werden und Bürger wie Wirtschaft finanziell entlastet werden“, so Hermann Albers, Präsident Bundesverband WindEnergie.

Agora Energiewende veröffentlichte zusätzlich zu kurzfristigen Maßnahmen zur Optimierung der Stromnetze nun einen Werkzeugkasten mit mittel- bis langfristigem Fokus und gibt ergänzend zur Studie des BET für BMWi und dena, in einem Ausblick auf das Jahr 2030 Hinweise für den künftigen Netzausbau. Dabei werden insbesondere fünf konkrete Maßnahmen vorgeschlagen (1. Hochtemperaturleiterseile und Freileitungsmonitoring, 2. netzdienlicher Speichereinsatz, 3. Lastflusssteuerung, 4. Online-Assistenzsysteme (Online-DSA), 5. Weiterentwicklung des (n-1)-Kriteriums). Für das Temperaturmonitoring hatte