Falls der Zubau von Windkraftanlagen an Land weiterhin stockt, so wird Deutschland seine Ausbauziele für Erneuerbare Energien bis 2030 deutlich verfehlen. Dies gilt insbesondere, wenn die Stromnachfrage durch den zusätzlichen Strombedarf der Industrie ansteigen sollte. Ein erheblich stärkerer Ausbau von Photovoltaik und Windenergie auf See kann die Ökostromlücke nur zum Teil schließen, eine Stärkung von Wind an Land bleibt notwendig.
Schlagwort: Windkraftanlagen an Land
Feb. 10
Windstrom-Produktion verfehlt neuen Rekord im Januar 2020 nur knapp
Im Januar 2020 hat die deutsche Windstrom-Produktion mit rd. 16 Milliarden Kilowattstunden (Mrd. kWh) den bisherigen Monatsrekord aus dem März 2019 knapp verfehlt.
Nov. 12
Zahl der Woche / Windkraft: Um fast drei Viertel…
Seit dem Jahr 2016 ist die Zahl der erteilten Genehmigungen für Windkraftanlagen an Land regelrecht zusammengebrochen.
Jan. 26
Verlässliche Instrumente statt prozentuale Zielvorgaben für Erneuerbare Energien: EUROSOLAR fordert konkrete Schritte von der GroKo
Bei den anstehenden Koalitionsverhandlungen zwischen Union und SPD muss deutlich mehr energiepolitischer Ehrgeiz entwickelt werden, um den Herausforderungen gerecht zu werden. Eine pauschale Prozentangabe von 65% Erneuerbaren Energien bis 2030 ist nicht ausreichend und lediglich die Fortschreibung der aktuellen Trends. EUROSOLAR fordert die Verhandlungspartner auf, sich auf konkrete, verlässliche und langfristig angelegte Instrumente für den Ausbau Erneuerbarer Energien zu verständigen, anstatt abstrakte Zielmarken für das Jahr 2030 zu diskutieren. Bei den Ausschreibungen für Windkraftanlagen an Land muss die De-Minimis-Regelung eingeführt werden und die Photovoltaik muss von Ausbaudeckeln und der Sonnensteuer auf den Eigenverbrauch befreit werden.
Da Union und SPD am Instrument der Ausschreibungen offenbar um jeden Preis festhalten wollen, ist es dringend geboten, wenigstens die sogenannte De-Minimis-Regelung der EU-Kommission im EEG zu verankern. Nur indem kleine Windparks (maximal sechs Anlagen à 3 Megawatt) von der Ausschreibungspflicht befreit werden und so Planungssicherheit bekommen, können Kommunen, Stadtwerke, kleine und mittlere Unternehmen und echte Bürgergesellschaften wieder an der Energiewende mitwirken und lokale Jobs, Wertschöpfung und eine umweltfreundliche Energieversorgung schaffen.
Juli 24
Grüne Stromerzeugung: Erstes Halbjahr 2017 endet mit Rekordmonat
Die Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energiequellen lag im ersten Halbjahr 2017 etwa 10 Prozent höher als im Vorjahreszeitraum. Insgesamt wurden etwa 107 Milliarden Kilowattstunden produziert. Das zeigt eine Auswertung vorläufiger Daten durch die Arbeitsgruppe Erneuerbare Energien-Statistik (AGEE-Stat). Der Monatsbericht wird ab sofort jeweils zur Monatsmitte veröffentlicht.
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